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Gesundheits- und Sozialwesen FachwirtIn IHK

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Ausbildungsorganisation

Die Weiterbildung findet in Vollzeit und berufsbegleitend statt (Ferienzeiten sind eingeplant)

Vollzeit
Gesamtdauer der Qualifizierung ca. 3 Monate
Montag bis Freitag von 08:15 bis 16:15 Uhr

berufsbegleitend
Gesamtdauer der Qualifizierung ca. 14-18 Monate; Wochen- oder Wochenendblock
8:15 bis 17:00 Uhr

Abschluss

Geprüfte(r) Fachwirt/in im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK)
Bachelor Professional of Health & Social Services (CCI)

Die Abschlussprüfung findet vor der Industrie- und Handelskammer schriftlich und mündlich statt.

Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte

Im Zuge der Gleichwertigkeit von beruflicher und allgemeiner Bildung hat das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie festgelegt, dass erfolgreiche Absolventen einer IHK-Fortbildungsprüfung auf Meisterebene (Fachwirte/Fachkaufleute) ein fachgebundenes Studium an einer bayerischen Fachhochschule antreten können.

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Tätigkeitsprofil

Die Bereiche des Gesundheits- und Sozialwesens sind in ihren unterschiedlichen fachlichen und organisatorischen Ausprägungen weiterhin ein stark wachsender und hoch moderner Dienstleistungsbereich. Neben den ambulanten, stationären und teilstationären Einrichtungen, Organisationen und Institutionen gibt es auch eine Vielzahl von Verbänden, die wichtige Aufgaben im Gesundheits- und Sozialwesen wahrnahmen.
Die fachlichen Aufgaben umfassen daher insbesondere die Befähigung, den Dienst-leistungsprozess als Wertschöpfungsprozess zu steuern und eigenverantwortlich personal- und betriebswirtschaftliche Aufgaben- und Problemstellung unter Beachtung umfassender Qualitätsmanagementmaßnahmen einer zielgerichteten Lösung zuzuführen. Dazu gehört auch, den Dienstleistungsprozess sowie die interdisziplinäre und berufsübergreifende Zusammenarbeit anforderungsgerecht zu gestalten.

Ausbildungsinhalte

Die Teilnehmer/innen werden im Zuge der sehr praxisnahen, modularen Ausbildung für eine spätere Tätigkeit im Sport-, Gesundheits- und Rehabereich qualifiziert. Dabei bilden wirtschaftliche, rechtliche, ökologische und soziale Aspekte den Rahmen und bereiten gleichsam auf eine verantwortungsvolle und vielseitige Position mit entsprechender Führungsverantwortung vor.

Planen Steuern und Organisieren betrieblicher Prozesse Erläutern der Prinzipien, Strukturen und Aufgaben sowie der ökonomischen Prozesse des Gesundheits- und Sozialwesens unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Zusammenhänge und sozialer Auswirkungen Einordnen der Gesundheits- und Sozialpolitik in den nationalen und europäischen Kontext Erläutern rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen von Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen Entwickeln, Planen, Umsetzen und Evaluieren von betrieblichen Zielen Beurteilen komplexer betrieblicher Zusammenhänge sowie Entwickeln und Umsetzen strategischer Handlungsmöglichkeiten Gestalten und Optimieren von Prozessen Anwenden von Organisationstechniken

Steuern betrieblicher Veränderungsprozesse Steuern von Qualitätsmanagementprozessen Ermitteln und Festlegen von Qualitätszielen Anwenden von Qualitätsmanagementmethoden und -techniken Erfassen und Bewerten von Prozessdaten sowie Ermitteln von Qualitätsindikatoren Weiterentwickeln eines Risikomanagements Anwenden von Methoden des Zeit- und Selbstmanagements

Gestalten von Schnittstellen und Projekten Ermitteln von Schnittstellen, Planen, Organisieren, Gestalten und Pflegen von interdisziplinären Kooperationsbeziehungen und vernetzten Versorgungsformen unter Berücksichtigung der sozialökonomischen und rechtlichen Rahmenbedingungen Organisieren und Gestalten der Kommunikation zwischen den Berufsgruppen und von multiprofessioneller Teamarbeit Planen, Organisieren, Koordinieren, Überwachen und Evaluieren von Projekten und Projektgruppen

Steuern und Überwachen betriebswirtschaftlicher Prozesse und Ressourcen Vorbereiten und Koordinieren von Jahresabschlussarbeiten Erläutern von Finanzierungssystemen im Gesundheits- und Sozialwesen Durchführen von Kosten- und Leistungsrechnung Einsatz von Controlling-Instrumenten Ermitteln, Auswerten und Beurteilen von betrieblichen Kennzahlen Vorbereiten der Finanz- und Investitionsplanung, Entwickeln und Umsetzen von Finanzierungs- und Investitionskonzepten

Führen und Entwickeln von Personal Planen, Beschaffen, Auswählen und Einsetzen von Personal Durchführen von Personalmaßnahmen Planen und Durchführen der Ausbildung Anleiten, Fördern und Motivieren von Mitarbeitern, Auszubildenden und Teams unter Beachtung von Personalzufriedenheit Beurteilen von Personalentwicklungspotenzialen sowie Festlegen und Evaluieren von Personalentwicklungszielen Anwenden des Konfliktmanagements

Planen und Durchführen von Marketingmaßnahmen Durchführen von Marktanalysen Formulieren von Marketingzielen Planen und Entwickeln von Marketingkonzepten Einführen und Umsetzen von Marketing-, Sponsoring- und Fundraising-Maßnahmen, auch unter Berücksichtigung der besonderen Situation von Non-Profit Leistungsbereichen Einsetzen von Methoden des Sozialmarketings Durchführen von Maßnahmen im Gesundheitsmarketing

Perspektiven

Sozial- und Gesundheitsfachwirt/innen sind sozialwirtschaftliche Allrounder, die komplexe kaufmännische und verwaltende Aufgabenbereiche übernehmen. Dabei sind sie in die Planung, Durchführung und Kontrolle von fortlaufenden Unternehmensprozessen und speziellen Projekten fest mit eingebunden. Darüber hinaus eröffnet sich für geprüfte FachwirtInnen im Sozial- und Gesundheitswesen ein breites Berufsfeld in Krankenhäusern und Kliniken, Gesundheitszentren, Reha- und Kureinrichtungen, Wohn- und Pflegeheimen, bei diversen Trägerorganisationen der Kinder-, Jugend- Erwachsenen- und Behindertenhilfe, bei ambulanten Pflegediensten, Katastrophenschutz- und Rettungsdienstorganisationen sowie bei Beratungsstellen, Verbänden und Organisationen der Sozialwirtschaft.

Mehr-Wert

Der Lehrgang Geprüfte/r Fachwirt/in im Gesundheits- und Sozialwesen ist ideal:

als berufliche Zusatzqualifikation und Aufstiegskurs, wenn Sie bereits im kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen, hauswirtschaftlichen oder pflegenden Bereich des Gesundheits- oder Sozialwesens tätig sind, auch als Freiberufler/in – ganz gleich, ob Sie also bisher z. B. als Krankenschwester arbeiten, als Altenpfleger/in, Sanitäter/in, Sozialarbeiter/in oder als Sachbearbeiter/in einer Krankenkasse,
für alle, die Führungs-, Leitungs- oder Managementaufgaben im kaufmännischen, verwaltenden oder organisatorischen Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens anstreben,
wenn Sie über ein abgeschlossenes Studium verfügen, wie z. B. Betriebswirtschaft,
wenn Sie sich in einer dynamischen Zukunftsbranche erfolgreich selbstständig machen möchten, wenn Sie eine systematisch angelegte Karriere planen. Der IHK-Fachwirtabschluss ist gemäß der Systematik des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) gleichwertig mit dem Bachelor und ermöglicht Ihnen in vielen Bundesländern den direkten Zugang zu einem Hochschulstudium.

Vorraussetzungen

Zur Prüfung ist zuzulassen, wer

  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung geregelten, kaufmännischen, verwaltenden, medizinischen oder handwerklichen Ausbildungsberuf des Gesundheits- und Sozialwesens und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis
    oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem bundesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheitswesen oder einem dreijährigen landesrechtlich geregelten Beruf im Gesundheits und Sozialwesen und eine mindestens einjährige Berufspraxis
    oder
  • ein mit Erfolg abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium und eine mindestens zweijährige Berufspraxis
    oder
  • eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten kaufmännischen, verwaltenden oder hauswirtschaftlichen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis
    oder
  • eine mindestens fünfjährige Berufspraxis nachweist.
  • Die Berufspraxis nach Absatz 1 muss inhaltlich wesentliche Bezüge zu den in § 1 Absatz 2 genannten Aufgaben haben. Dabei sind auch ehrenamtliche Tätigkeiten zu berücksichtigen.
  • Abweichend von Absatz 1 ist zur Prüfung auch zuzulassen, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit)

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